St. Pius
St. Pius
Katholische Kirche in Bethel und Gadderbaum

St.-Pius-Kirche

Im Jahr 1958 wurde im nordwestlichen Teil der Gemeinde Gadderbaum die St.-Pius-Kirche geweiht. Auf diese Weise hatten die zum großen Teil nach dem Krieg hinzugezogenen Katholiken einen kürzeren Weg zum Gottesdienst in einer nicht überfüllten Kirche. 

Am Sonntag, 28.08.2016, hat sich die Piusgemeinde in einem festlichen Gottesdienst von ihrer Piuskirche verabschiedet. Weihbischof Dominicus Meier aus Paderborn hat in seiner Predigt die Trauer der Gemeinde aufgegriffen, aber er hat auch gleichzeitig Worte des Dankes für das Gewesene und Worte des Mutes für das Kommende gefunden. Am Ende des Gottesdienstes ist die Gemeinde mit dem Allerheiligsten, der Reliquie des Hl. Pius, dem Evangeliar und dem Altarkreuz in Prozession zur Marienkapelle gezogen. Anschließend war Gelegenheit zur Begegnung in der ehemaligen Kirche.

Bereits seit Oktober 2015 werden alle Gottesdienste nicht mehr in der Piuskirche sondern in der Marienkapelle des benachbarten Pflegewohnheims St. Pius gefeiert.

Am 28.08.2016 ist die Piuskirche profaniert worden. Sie steht daher nicht mehr für den gottesdienstlichen Gebrauch zur Verfügung. Seit dem 24. Oktober 2015 feiern wir alle Gottesdienste in der benachbarten Marienkapelle.

Die Piuskirche wird in der nächsten Zeit abgerissen. An ihrer Stelle entsteht ein Haus mit einem Servicewohnangebot mit geplant über 20 Wohneinheiten.

Viele Ausstattungsstücke der Kirche werden an anderen Stellen weiterverwendet. Der Altar, das Taufbecken, das Weihwasserbecken und die Sedilien (Sitzmöbel) hat eine Kirchengemeinde in Dessau, die durch die Elbeflut ihre Ausstattung verloren hat, abgeholt. Die Orgel, obwohl sie in sehr schlechtem Zustand ist, ist in eine Kirche in Polen gekommen, die sich auf diese Weise überhaupt eine Orgel leisten können. Für die Glocken gibt es eine Anfrage einer Kirchengemeinde aus Polen. Der Kirchturmhahn und die Apostelleuchter werden in Jöllenbeck eine neue Heimat finden. Die Läuteanlage wird in Schildesche eingebaut. Das Altarmosaik wird von einer Fachfirma gesichert und durch das Erzbistum eingelagert, bis eine Wiederanbringung erfolgt. Dazu gibt es unterschiedliche Ideen. Eine ist, dass es an einer Wand im Innenhof des Piusheims angebracht wird. Ebenso werden die Fenster bis zu einer Wiederverwendung eingelagert. Zwei der kleinen Fenster werden im Consbruchschen Anbau der Jodokuskirche einen Platz finden. Das "Fischgitter" aus dem Eingangsbereich wird in der St. Meinolf-Kirche hier in Bielefeld eingebaut. Die anderen Ausstattungsstücke wie Kreuzwegstationen und Wandrelief werden eingelagert.

Nach dem Abriss der Kirche soll auf der freien Fläche ein Servicewohnen mit über 20 kleinen und mittleren Wohneinheiten entstehen. Die bisherigen Planungen mussten aus Kostengründen gestoppt werden, da die späteren Mietkosten zu hoch gewesen wären. Der VKA, der Verein der katholischen Altenhilfeeinrichtungen im Erzbistum Paderborn, der auch Betriebsträger des Piusheims, des Laurentiusheims und des Josephsheims in Bielefeld ist, wird bald mit neuen Planungen beginnen. Diese sollen voraussichtlich im Juni 2017 abgeschlossen sein. Wir werden Sie über den Fortgang informieren.

Der Zeitpunkt des Abrisses der Kirche selbst steht noch nicht genau fest. Bis Ostern wird das Mosaik von einer Spezialfirma, die auch damals das Mosaik angebracht hat, abgenommen. Nachdem der Kampfmittelräumdienst seine Arbeit getan hat, wird wohl nach Ostern der Abriss erfolgen.

Zum 01.01.2017 hat der Erzbischof die bisherige Pfarrvikarie St. Pius aufgehoben. Für den Gottesdienst und das gemeindliche Leben rund um Marienkapelle und Piusheim hat das allerdings keine Auswirkung und Bedeutung. Es stellt jedoch eine Vereinfachung der Verwaltung dar, da für St. Pius dann keine eigenen Kirchenbücher mehr geführt werden zu brauchen.


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